GSB 7.0 Standardlösung

Eine Professur (W2) für das „IT-Recht“ mit öffentlich-rechtlichem Schwerpunkt BesGr. W2 BBesO (Dauer: 6 Jahre) (Kennziffer 006L/2018 )

Bewerbungsfrist 19.12.2018
Arbeitsbeginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arbeitszeit Vollzeit oder Teilzeit
Laufbahn Höherer Dienst
Arbeitsort Brühl

Anforderungsprofil

Bitte zu allen Punkten Nachweise beifügen

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen – neben den allgemeinen dienstrechtlichen Bestimmungen – folgende Berufungsvoraussetzungen gemäß § 131 Abs. 1 BBG i.V.m. § 19 Abs. 2 der Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (HS BundGrO) (GMBl 2018, Nr. 35, S. 661) erfüllen:

  • Erstes und Zweites juristisches Staatsexamen (beide mindestens mit der Note „befriedigend“),
  • pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre oder Ausbildung nachgewiesen wird,
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird,
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und
    Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis (nach dem zweiten juristischen Staatsexamen), von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen.

Wir suchen eine Persönlichkeit, die ihre Fachgebiete im speziellen Ausbildungszusammenhang einer verwaltungsinternen Hochschule ebenso praxisorientiert wie wissenschaftlich und pädagogisch-didaktisch fundiert vertritt.

Sie bringen daher über die o.g. Berufungsvoraussetzungen hinaus mit:

  • qualifizierte  Berufserfahrung mit Bezügen zum IT-Recht (bitte Nachweise beifügen),
  • die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am hochschuldidaktischen Programm „Prof(essionell) in der Lehre“,
  • die Bereitschaft, intensiv mit der Praxis zusammenzuarbeiten und Praxissemester zu absolvieren,
  • die Bereitschaft, sich bei Bedarf auch in neue Lehrgebiete einzuarbeiten,
  • die Bereitschaft zur fachlichen Betreuung von Lehrbeauftragten und zur Entwicklung von Lehrunterlagen, anhand derer Lehrbeauftragte ihre Lehrbeiträge leisten können,
  • hohe Sozialkompetenz in der Kooperation und der Kommunikation mit den anderen Lehrenden und den übrigen Mitgliedern der Hochschule,
  • die Bereitschaft, aktiv an der Weiterentwicklung der Hochschule mitzuwirken und sich in der Selbstverwaltung zu engagieren.

 

Tätigkeitsprofil

Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber soll vorrangig Fächer vertreten, die im Umfeld des Rechts der modernen Informationstechnologie angesiedelt sind und einen Bezug zu den Aufgaben der öffentlichen Verwaltung aufweisen. Hierzu gehören etwa das Datenschutzrecht, E-Government und Recht der IT-Sicherheit. Sie wirken an der Entwicklung und Durchführung des neu einzuführenden Studiengangs „Digital Administration and Cyber Security“ mit. Im Rahmen der Curricula sind Sie für die Vorbereitung, Durchführung und didaktische Gestaltung Ihrer Lehrveranstaltungen (einschließlich Prüfungen) eigenständig verantwortlich. Darüber hinaus sollen Sie sich bei Bedarf im Masterstudiengang „Master of Public Administration“, im Fernstudiengang „Verwaltungsmanagement“ (Grund- und Hauptstudium) sowie im Hauptstudium des Fachbereiches Allgemeine Innere Verwaltung (Präsenz) engagieren.

Die Umwandlung der jeweiligen Professur nach § 132 Abs. 1 BBG in eine Professur auf Lebenszeit wird im Fall der Bewährung bei Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen durch die Hochschule angestrebt.

Bewerbungsverfahren

  • Die Berufungsverfahren werden so durchgeführt, dass die Termine für die Vorstellung vor der Berufungskommission voraussichtlich im Januar/Februar 2019 stattfinden.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die W-Besoldung im Bundesbereich auf Spitzenniveau liegt (§ 32 ff. BBesG, Anlage 4 des BBesG).
  • Die Hochschule des Bundes fördert individuelle Betreuungskonzepte in Studium und Lehre und erwartet von ihren Lehrenden daher eine hohe Präsenz am Hochschulort sowie einen hochschulnahen Wohnsitz.
  • Die Planstelle ist auch für die Besetzung mit jeweils 2 Teilzeitkräften geeignet.
  • Die Hochschule des Bundes ist nach den Vorgaben des BGleiG und ausweislich ihres Gleichstellungsplanes bestrebt, insbesondere den Anteil der Frauen in der Lehre zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden deshalb ausdrücklich begrüßt.
  • Die Hochschule des Bundes fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und wurde dementsprechend wiederholt zertifiziert. Weitere Informationen erhalten sie unter www.beruf-und-familie.de
  • Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
  • Begrüßt werden ausdrücklich auch Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.

Besondere Hinweise

Für Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen der Prodekan des Zentralen Lehrbereichs, Herr Prof. Dr. Esterhaus (Tel: 02232/929-1524 / E-Mail:Lars.Esterhaus@hsbund.de), für dienstrechtliche Rückfragen und Fragen zum Verfahren Frau Wolf (Tel: 02232/929-6110/ E-Mail:bewerbung@hsbund.de) gerne zur Verfügung.

Nähere Informationen über die Hochschule des Bundes finden Sie unter www.hsbund.de.

Bewerbungen richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen und Nachweisen zu allen obligatorischen Anforderungsmerkmalen in Papierform, unter Angabe der angegebenen Kennziffer bis zum 19.12.2018 an den

 

                                                   Präsidenten der Hochschule des Bundes

                                              für öffentliche Verwaltung

                                              Postfach 1660, 50306 Brühl.

Ansprechpartner

Frau Katharina Wolf

Adresse

Präsident der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Postfach 1660
50306 Brühl