GSB 7.0 Standardlösung

Professur (W2) für Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung (003L/2019 )

Bewerbungsfrist 26.04.2019
Arbeitsbeginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arbeitszeit Vollzeit oder Teilzeit
Laufbahn Höherer Dienst

Am Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung (AIV) der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung Hochschule für die Ausbildung der Bundesbeamtinnen und Bundesbeamten des gehobenen und höheren nichttechnischen Verwaltungsdienstes – ist für den Studiengang „Verwaltungsmanagement“ in Präsenz- und Fernlehre im Hauptstudium folgende Planstelle zu besetzen:

Eine Professur (W2) für Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung

(Hauptamtlich Lehrende / Lehrender für wirtschaftswissenschaftliche Fächer des Hauptstudiums am Fachbereich AIV, zunächst Zeitprofessur der BesGr. W 2 BBesO, Dauer: 6 Jahre)

Anforderungsprofil

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen – neben den allgemeinen dienstrechtlichen Bestimmungen – folgende Berufungsvoraussetzungen gemäß § 131 Abs. 1 BBG i.V.m. § 19 Abs. 2 der Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (HS BundGrO) (GMBl 2018, Nr. 35, S. 661) erfüllen:

 

  • ein abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches Studium (vorzugsweise Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Controlling/Unternehmensführung) auf Masterniveau,
  • pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre oder Ausbildung nachgewiesen wird,
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird,
  • besondere Leistungen bei der Anwendung und Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.

 

Bitte zu allen Punkten Nachweise beifügen.

 

Wir suchen eine Persönlichkeit, die ihre Fachgebiete im speziellen Ausbildungszusammenhang einer verwaltungsinternen Hochschule ebenso praxisorientiert wie wissenschaftlich und pädagogisch-didaktisch fundiert vertritt.

 

Sie bringen daher über die o.g. Berufungsvoraussetzungen hinaus mit:

 

  • qualifizierte  Berufserfahrung im Bereich der Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung und der Verwaltungsmodernisierung,
  • Kenntnis der Rahmenbedingungen öffentlicher Verwaltungen,
  • Erfahrungen in operativer und strategischer Steuerung von Verwaltungen,
  • die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am hochschuldidaktischen Programm „Prof(essionell) in der Lehre“,
  • die Bereitschaft, intensiv mit der Praxis zusammenzuarbeiten und Praxissemester zu absolvieren,
  • die Bereitschaft zur fachlichen Betreuung von Lehrbeauftragten und zur Entwicklung von Lehrunterlagen, anhand derer Lehrbeauftragte ihre Lehrbeiträge leisten können,
  • die Bereitschaft, sich bei Bedarf auch in neue Lehrgebiete einzuarbeiten,
  • die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Fachkollegen der sozialwissenschaftlichen Fächer,
  • hohe Sozialkompetenz in der Kooperation und der Kommunikation mit den anderen Lehrenden und den übrigen Mitgliedern der Hochschule,
  • die Bereitschaft, aktiv an der Weiterentwicklung der Hochschule mitzuwirken und sich in der Selbstverwaltung zu engagieren.

 

Tätigkeitsprofil

Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber soll wirtschaftswissenschaftliche Fächer vertreten, die in engem Zusammenhang mit Verwaltungsmodernisierung zu sehen sind. Hierzu zählen insbesondere die diversen dem Controlling zuzurechnenden Disziplinen wie KLR, Projektmanagement, Wirtschaftlichkeitsanalysen sowie Qualitätsmanagement. Wünschenswert wären ergänzende Kenntnisse über Leistungsmessung und Leistungsbewertung. Die Lehre sollte dabei die Rahmenbedingungen des öffentlichen Dienstes in besonderer Weise berücksichtigen.

Die Bereitschaft zur Übernahme von betriebswirtschaftlichen Grundlagenveranstaltungen im Grundstudium des Zentralen Lehrbereichs (Präsenzstudium) wird ebenso vorausgesetzt wie bei Bedarf das Engagement im Masterstudiengang „Master of Public Administration“ (Fernstudium).

Die Umwandlung der jeweiligen Professur nach § 132 Abs. 1 BBG in eine Professur auf Lebenszeit wird im Fall der Bewährung bei Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen durch die Hochschule angestrebt.

Bewerbungsverfahren

  • Die Berufungsverfahren werden so durchgeführt, dass die Termine für die Vorstellung vor der Berufungskommission voraussichtlich im Juni 2019 stattfinden.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die W-Besoldung im Bundesbereich auf Spitzenniveau liegt (§ 32 ff. BBesG, Anlage 4 des BBesG).
  • Die Hochschule des Bundes fördert individuelle Betreuungskonzepte in Studium und Lehre und erwartet von ihren Lehrenden daher eine hohe Präsenz am Hochschulort sowie einen hochschulnahen Wohnsitz.
  • Die Planstellen sind auch für die Besetzung mit jeweils 2 Teilzeitkräften geeignet.
  • Die Hochschule des Bundes ist nach den Vorgaben des BGleiG und ausweislich ihres Gleichstellungsplanes bestrebt, insbesondere den Anteil der Frauen in der Lehre zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden deshalb ausdrücklich begrüßt.
  • Die Hochschule des Bundes fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und wurde dementsprechend wiederholt zertifiziert. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.beruf-und-familie.de
  • Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
  • Begrüßt werden ausdrücklich auch Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.

Bewerbungen richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen und Nachweisen zu allen obligatorischen Anforderungsmerkmalen in Papierform unter Angabe der angegebenen Kennziffer bis zum 26. April 2019 an den

 

                                                   Präsidenten der Hochschule des Bundes

                                              für öffentliche Verwaltung

                                              Postfach 1660, 50306 Brühl.

 

Besondere Hinweise

Für Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Frau RD’n Dr. Orlean (Tel: 022899/629-7023, E-Mail: Rita.Orlean@hsbund.de), für dienstrechtliche Rückfragen und Fragen zum Verfahren Frau RD‘n Dr. Kocyan (Tel: 022899/629-6131/ E-Mail: bewerbung@hsbund.de) gerne zur Verfügung.