GSB 7.0 Standardlösung

Professur (W 2 BBesO) für Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung (m/w/d) (Kennziffer 006L/2020)

Die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (HS Bund) bildet an ihren zehn Fachbereichen den Nachwuchs des gehobenen und höheren nichttechnischen Verwaltungsdienstes für die Bundesbehörden aus. Mit ihren dualen Studiengängen und ihren berufsbegleitenden Fernstudiengängen steht die HS Bund für ein kompetenzorientiertes Studium mit Fokus auf die künftige berufliche Praxis in der Bundesverwaltung. Hinzu kommt eine Vielzahl an kooperativen und anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Am Zentralen Lehrbereich (ZLB) der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung - Hochschule für die Ausbildung der Bundesbeamtinnen und Bundesbeamten des gehobenen und höheren nichttechnischen Verwaltungsdienstes - ist folgende Planstelle zu besetzen:

Eine Professur (W2) für Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung

(m/w/d)

gem. § 131 Abs. 1 BBG i.V.m. § 19 Abs. 2 der Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung

BesGr. W 2 BBesO

Bewerbungsfrist 23.11.2020
Arbeitsbeginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arbeitszeit Vollzeit oder Teilzeit
Laufbahn Höherer Dienst
Arbeitsort Brühl

Anforderungsprofil

Die Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) müssen – neben den allgemeinen dienstrechtlichen Bestimmungen – folgende Berufungsvoraussetzungen erfüllen:

  • ein abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches Studium auf Masterniveau,
  • pädagogische Eignung, die vorzugsweise durch Erfahrungen im Hochschulbereich nachgewiesen wird,
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird,
  • besondere Leistungen bei der Anwendung und Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen

Wir suchen eine Persönlichkeit, die ihre Fachgebiete im speziellen Ausbildungszusammenhang einer verwaltungsinternen Hochschule ebenso praxisorientiert wie wissenschaftlich und pädagogisch-didaktisch fundiert vertritt.

Sie bringen daher über die o.g. Berufungsvoraussetzungen hinaus mit:

  • möglichst einschlägige Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung,
  • hohe Sozialkompetenz in der Kooperation und der Kommunikation mit Fachkollegen, den anderen Lehrenden und den übrigen Mitgliedern der Hochschule.

Sie haben zudem die Bereitschaft,

  • zur aktiven Teilnahme am hochschuldidaktischen Programm „Prof(essionell) in der Lehre“,
  • intensiv mit der Praxis zusammenzuarbeiten und Praxissemester zu absolvieren,
  • zur fachlichen Betreuung von Lehrbeauftragten und zur Entwicklung von Lehrunterlagen, anhand derer Lehrbeauftragte ihre Lehrbeiträge leisten können,
  • sich bei Bedarf in neue Lehrgebiete einzuarbeiten,
  • aktiv an der Weiterentwicklung der Hochschule mitzuwirken und sich in der Selbstverwaltung zu engagieren.

Arbeitgeber-Leistungen

  • Es wird darauf hingewiesen, dass die W-Besoldung im Bundesbereich auf Spitzenniveau liegt (§ 32 ff. BBesG, Anlage 4 des BBesG).
  • Die HS Bund fördert individuelle Betreuungskonzepte in Studium und Lehre und erwartet von ihren Lehrenden daher eine hohe Präsenz am Hochschulort sowie einen hochschulnahen Wohnsitz.
  • Die HS Bund bietet vielfältige Arbeitszeitmodelle an. Eine Stellenbesetzung in Teilzeit ist möglich.
  • Die HS Bund ist nach den Vorgaben des BGleiG und ausweislich ihres Gleichstellungsplanes bestrebt, insbesondere den Anteil der Frauen in der Lehre zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden deshalb ausdrücklich begrüßt.
  • Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind ausdrücklich willkommen.
  • Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
  • Die HS Bund bietet ein Jobticket für den Nahverkehr zu vergünstigten Konditionen an.
  • Die HS Bund fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und wurde wiederholt als familienfreundliche Hochschule zertifiziert. Weitere Informationen erhalten sie unter www.beruf-und-familie.de .
  • Die Ausübung eines Ehrenamtes bzw. bürgerschaftliches oder gesellschaftliches Engagement sind förderlich.

Tätigkeitsprofil

Einsatzschwerpunkt in der Lehre ist die Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung im Grundstudium des Zentralen Lehrbereichs.

Die Lehrinhalte liegen überwiegend in den Bereichen Wirtschaftlichkeitsanalysen, Organisationslehre, Projektmanagement, Controlling, KLR und Qualitätsmanagement. Die Lehre soll dabei die Rahmenbedingungen des öffentlichen Dienstes und der Verwaltungsmodernisierung in besonderer Weise berücksichtigen.

Neben dem genannten Einsatzschwerpunkt wird erwartet, dass bei Bedarf auch die Bereitschaft und Fähigkeit besteht, mittelfristig Veranstaltungen

  • im Grundstudium in einem der anderen wirtschaftswissenschaftlichen Fächer (Volkswirtschaftslehre oder Öffentliche Finanzwirtschaft),
  • im Studiengang „Verwaltungsmanagement“ des Fachbereichs Allgemeine Innere Verwaltung
  • im Masterstudiengang „Master of Public Administration“,
  • im Hauptstudium des Studiengangs „Digital Administration and Cyber Security“
  • sowie in den jeweils zugehörigen Fernstudiengängen.

zu übernehmen.

Die Berufung erfolgt zunächst für die Dauer von sechs Jahren im Beamtenverhältnis auf Zeit. Die Umwandlung der jeweiligen Professur nach § 132 Abs. 1 BBG in eine Professur auf Lebenszeit wird im Fall der Bewährung bei Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen durch die Hochschule angestrebt.

Bewerbungsverfahren

Die Berufungsverfahren werden so durchgeführt, dass die Termine für die Vorstellung vor der Berufungskommission voraussichtlich im Januar 2021 stattfinden.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte in Papierform unter Angabe der Kennziffer bis zum 23. November 2020 an den:

 Präsident der

Hochschule des Bundes

für öffentliche Verwaltung

Postfach 1660

50306 Brühl.

Wir bitten ausdrücklich darum, keine Originale, sondern ausschließlich Kopien der o.g. Nachweise und Unterlagen zu übersenden, da keine Rücksendung erfolgt. Aus sicherheitstechnischen Gründen können derzeit keine Bewerbungen in Form von E-Mails berücksichtigt werden.

Besondere Hinweise

Für Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen der Dekan des Zentralen Lehrbereichs Prof. Dr. Lars Esterhaus (Tel: 022899/629 - 8132), gerne zur Verfügung.

Dienstrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren richten Sie bitte an die Leiterin des Referates Z 1 "Personalmanagement und Justiziariat", Frau Dr. Anne Gestefeld-Lettenmayer (Tel: 022899/629-6312/ E-Mail: bewerbung@hsbund.de).

Hinweis zum Datenschutz:

Die im Rahmen des Bewerbungsverfahrens erhobenen Daten werden ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Im Falle einer Nichtberücksichtigung oder Rücknahme der Bewerbung wird diese mitsamt den erhobenen personenbezogenen Daten spätestens nach Ablauf von sechs Monaten nach erfolgter Absage bzw. Rücknahme der Bewerbung gelöscht.

Weiterführende Informationen zum Thema Datenschutz finden Sie unter https://www.hsbund.de/DE/05_Service/45_Datenschutz/Datenschutz-node.html.