Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung

Eine Professur für den Bereich Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung (Kennziffer: 004L / 2022)

Am Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung (AIV) der HS Bund ist am Hochschulstandort in Brühl für den Präsenz- und Fernstudiengang "Verwaltungsmanagement" zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Planstelle zu besetzen:

Professur für den Bereich Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung

(w/m/d)

gem. § 131 Abs. 1 BBG i.V.m. § 19 Abs. 2 der Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, § 132 Abs. 1 BBG

BBesGr. W2 BBesO

Bewerbungsfrist 20.05.2022
Arbeitsbeginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Arbeitszeit Vollzeit oder Teilzeit
Laufbahn Höherer Dienst
Arbeitsort Brühl

Die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (HS Bund) bildet an ihren zehn Fachbereichen und dem Zentralen Lehrbereich den Nachwuchs des gehobenen und höheren nichttechnischen Verwaltungsdienstes für die Bundesbehörden aus. Mit ihren dualen Studiengängen und ihren berufsbegleitenden Fernstudiengängen steht die HS Bund für ein kompetenzorientiertes Studium mit Fokus auf die künftige berufliche Praxis in der Bundesverwaltung. Hinzu kommt eine Vielzahl an kooperativen und anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Anforderungsprofil

Die Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) müssen - neben den allgemeinen dienstrechtlichen Bestimmungen - folgende Berufsvoraussetzungen erfüllen:

  • Ein erfolgreich abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches oder verwaltungswissenschaftliches Studium mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt (vorzugsweise mit Vertiefung in den Bereichen Qualitätsmanagement, eGovernment und Digitalisierung sowie Kenntnisse über Kosten- und Leistungsrechnung und Controlling) auf Masterniveau,
  • überdurchschnittliche Promotion (in der Regel "magna cum laude"),
  • pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre im Hochschulbereich nachgewiesen wird,
  • besondere Leistungen bei der Anwendung und Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen, wirtschaftswissenschaftlichen beruflichen Praxis. Von diesen müssen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs, vorzugsweise im Bereich der öffentlichen Verwaltung ausgeübt worden sein.

Darüber hinaus erwarten wir:

  • qualifizierte Berufserfahrung im Bereich der Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung und der Verwaltungsmodernisierung,
  • Kenntnis der Rahmenbedingungen öffentlicher Verwaltungen,
  • Erfahrungen in operativer und strategischer Steuerung von Verwaltungen,
  • intensive Zusammenarbeit mit den Bundesbehörden und den Partnern der Hochschule,
  • regelmäßige Durchführung von Praxissemestern zur Förderung des Transfers zwischen Wissenschaft und Praxis,
  • Teilnahme am Neuberufenen-Programm "Prof.(essionell) in der Lehre",
  • Bereitschaft zur fachlichen Betreuung von Lehrbeauftragten und zur Entwicklung von Lehrunterlagen, anhand derer Lehrbeauftragte ihre Lehrbeiträge leisten können.
  • Bereitschaft, sich bei Bedarf auch in neue Lehrgebiete einzuarbeiten.
  • Kenntnisse in der digitalen Lehre und Lehre auch im Fernstudiengang "Verwaltungsmanagemnt",
  • Bereitschaft, aktiv in den Arbeitsgruppen und Gremien der akademischen Selbstverwaltung mitzuwirken,
  • hohe Sozialkompetenz und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit,
  • Freude an der Arbeit in heterogenen Teams und Netzwerken in einer schnell wachsenden Hochschule.

Arbeitgeber-Leistungen

  • Die HS Bund fördert individuelle Betreuungskonzepte in Studium und Lehre und erwartet von ihren Lehrenden daher eine hohe Präsenz am Hochschulort sowie einen hochschulnahen Wohnsitz.
  • Die HS Bund bietet vielfältige Arbeitszeitmodelle an. Eine Stellenbesetzung in Teilzeit ist möglich.
  • Die HS Bund bietet ein Jobticket für den Nahverkehr zu vergünstigten Konditionen an.
  • Die HS Bund fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und wurde dementsprechend zertifiziert. Weitere Informationen erhalten sie unter www.beruf-und-familie.de.

Tätigkeitsprofil

Die künftige Professorin/ der künftige Professor (m/w/d) soll wirtschaftswissenschaftliche Fächer vertreten, die in engem Zusammenhang mit der Verwaltungsmodernisierung zu sehen sind. Hierzu zählen insbesondere Themen wie Qualitätsmanagement, Leistungsmessung und Leistungsbewertung, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung sowie Projektmanagement. Ferner sind Kenntnisse aus dem Bereich der Investitionsrechnung erwünscht. Die zu berufende Person muss dabei in der Lage sein, die Rahmenbedingungen des öffentlichen Dienstes in besonderer Weise zu berücksichtigen.

Die Bereitschaft zur Übernahme von betriebswirtschaftlichen Grundlagenveranstaltungen im Grundstudium des Zentralen Lehrbereichs (Präsenzstudium) wird ebenso vorausgesetzt wie bei Bedarf das Engagement im Masterstudiengang "Master of Public Administration" (Fernstudium).

Bewerbungsverfahren

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Nachweisen zu allen Berufungsvoraussetzungen senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer bis zum 20. Mai 2022

vorzugsweise per E-Mail als einheitliche PDF-Datei (max. 15 MB), an bewerbung@hsbund.de oder auf dem Postweg an

 

Hochschule des Bundes
für öffentliche Verwaltung
- Personalreferat -
Postfach 1660, 50306 Brühl.

Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir ausdrücklich darum, keine Originale sondern ausschließlich Kopien der o.g. Nachweise und Unterlagen zu übersenden, da keine Rücksendung erfolgt.

Für Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Herr Prof. Dr. Lars Tutt (Tel.: 0228 99 629- 7024 / E-Mail: lars.tutt@hsbund.de), gerne zur Verfügung.

Dienstrechtliche Fragen sowie fragen zum Verfahren richten Sie bitte an Katharina Bowi (Tel.: 022899/629- 6110 / E-Mail: bewerbung@hsbund.de) im Referat für Personalmanagement und Justiziariat.

Nähere Informationen über die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung finden Sie unter www.hsbund.de.

Besondere Hinweise

  • Das Berufungsverfahren wird so durchgeführt, dass die Termine für die Vorstellung vor der Berufungskommission voraussichtlich Ende August 2022 stattfinden.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die W-Besoldung im Bundesbereich auf Spitzenniveau liegt (§ 32 ff. BBesG, Anlage 4 des BBesG).
  • Bei erstmaliger Berufung in die Professur erfolgt die Ernennung gem. § 132 Abs. 1 BBG zunächst für sechs Jahre. Die Umwandlung in eine Professur auf Lebenszeit wird bei Bewährung durch die Hochschule angestrebt.
  • Die HS Bund ist nach den Vorgaben des BGleiG und ausweislich ihres Gleichstellungsplanes bestrebt, insbesondere den Anteil der Frauen in der Lehre zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden deshalb ausdrücklich begrüßt.
  • Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind ausdrücklich willkommen.
  • Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
  • Die Ausübung eines Ehrenamtes bzw. bürgerschaftliches oder gesellschaftliches Engagement sind förderlich.

Hinweis zum Datenschutz:

Die im Rahmen des Bewerbungsverfahrens erhobenen Daten werden ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Im Falle einer Nichtberücksichtigung oder Rücknahme der Bewerbung wird diese mitsamt den erhobenen personenbezogenen Daten spätestens nach

Ablauf von sechs Monaten nach erfolgter Absage bzw. Rücknahme der Bewerbung gelöscht.

Weiterführende Informationen zum Thema Datenschutz finden Sie unter https://www.hsbund.de/DE/05_Service/45_Datenschutz/Datenschutz-node.html.

 

Hinweis zum Datenschutz

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