GSB 7.0 Standardlösung

Studieren mit Handicap

Informationen für Studieninteressierte mit Behinderung.

Inklusion

Behindertengerechte Ausstattung am Hochschulstandort Brühl

Barrierefreiheit am Hochschulstandort in Brühl
Studierenden im Grundstudium sowie des Fachbereichs Allgemeine Innere Verwaltung und des Fachbereichs Nachrichtendienste Abteilung Verfassungsschutz stehen in den Wohnheimen auf dem Hochschulcampus in Brühl insgesamt sechs barrierefreie Zimmer zur Verfügung. Das Gebäude der Hochschule selbst ist weitestgehend barrierefrei und mit Aufzügen und behindertengerechten WCs ausgestattet. Des Weiteren stehen auf dem Hochschulschulgelände mehrere zentrale Behindertenparkplätze zur Verfügung.

Barrierefreie Unterkünfte in den Wohnheimen auf dem Hochschulcampus in Brühl
Je nach Art und Grad der Schwerbehinderung besteht die Möglichkeit, ein barrierefreies Zimmer im Wohnheim zu nutzen. Für weitere eventuell benötigte Sonderausstattungen (beispielsweise Anschaffung rückengerechter Matratzen) muss selbst gesorgt werden.

Studiengänge für den gehobenen Dienst

Besonderer Status der Studierenden

Studierende der Hochschule des Bundes absolvieren ihr Studium entweder als Beamte auf Widerruf oder als Aufstiegsbeamte. Dies bedeutet für schwerbehinderte (oder ihnen gleichgestellte) Studierende, dass sie wie Arbeitnehmer auch Ansprüche an den Arbeitgeber haben, wenn es um die behindertengerechte Ausstattung ihres Studienplatzes geht.
Arbeitgeber ist die Einstellungsbehörde des jeweiligen Studiengangs. Bei Aufstiegsbeamten ist es die entsendende Bundesbehörde.
Dementsprechend sind für Sie die Schwerbehindertenvertretungen Ihrer jeweiligen Behörde zuständig. Während Ihres Studiums am Zentralen Lehrbereich im Brühl steht Ihnen für Fragen und Informationen die Schwerbehindertenvertretung gerne zur Verfügung.

Studienvoraussetzungen beachten

Bevor Sie sich für einen konkreten Studiengang bei der dafür zuständigen Einstellungsbehörde bewerben, möchten wir Sie bitten, sich unbedingt über die Studienvoraussetzungen für die jeweiligen Fachbereiche (siehe Studienangebote) zu informieren. Für manche Tätigkeitsbereiche müssen körperliche Mindestanforderungen erfüllt sein. Für alle Studiengänge ist zu beachten, dass die zum Studium gehörenden Praktika bundesweit absolviert werden. Die Bereitschaft zur Mobilität ist daher zwingende Voraussetzung für das Studium ebenso wie für die künftige berufliche Tätigkeit.

Studiengang "Verwaltungsmanagement" des Fachbereichs Allgemeine Innere Verwaltung

Bewerbung und Auswahlverfahren am Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung
Der Studiengang "Verwaltungsmanagement" wird am Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung am Hochschulstandort Brühl durchgeführt. Einstellungsbehörde für den Studiengang ist die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. Sie ist auch der Arbeitgeber der Beamtenanwärter/innen. Studieninteressierte können sich einmal jährlich online auf einen Studienplatz bewerben

Bei Eignung erfolgt die Einladung zu einem schriftlichen Auswahlverfahren, das von einer externen Firma (KI.Test) durchgeführt wird. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerber/innen können vor Testbeginn online oder per E-Mail Barrierebefreiung oder Nachteilsausgleich bei KI.Test beantragen. Daraufhin erfolgt eine telefonische Anamnese durch Psychologen von KI.Test und eine individuelle Abstimmung auf die Testdurchführung.
Nach einschlägiger Rechtsprechung (LAG Schleswig Hostein, 3 Sa 36/15, 09.09.2015) werden schwerbehinderte und ihnen gleichtstellte Bewerber/innen auf jeden Fall auch zum zweiten Teil des Auswahlverfahrens eingeladen. An diesem mündlichen Auswahlverfahren nimmt ein Mitglied der Schwerbehindertenvertretung beobachtend teil.

Betreuung von Studierenden des Studiengangs "Verwaltungsmanagement"
Für Anliegen schwerbehinderter (gleichgestellter) Studierender des Präsenzstudiengangs "Verwaltungsmanagement" ist die Schwerbehindertenvertretung der Hochschule des Bundes zuständig. Für Studierende des Fernstudiengangs steht die Schwerbehindertenvertretung der Hochschule mit Informationen und als 'erste' Hilfestelle zur Verfügung. Beratungs- und Unterstützungsleistung erfolgenu.a. zu:

  • behindertengerechter Ausstattung mit Hilfsmitteln zur Durchführung des Studiums
  • Unterstützung bei der Umsetzung von Prüfungserleichterungen (z.B. Zeitverlängerung oder Gewährung von mehr Pausen beim Erstellen von Klausren)
  • Teilnahme an Laufbahnprüfungen
  • Ansprechpartner für individuelle Anliegen und Probleme

In der Rahmenintegrationsvereinbarung des Geschäftsbereichs des Bundesministeriums des Innern finden Sie unter Punkt 4.6. eine ausführliche Beschreibung aller relevanten Aspekte.

Fernstudiengang Master of Public Administration

Schwerbehinderte Beschäftigte, die im Rahmen eines Aufstiegsverfahrens in den höheren nichttechnischen Verwaltungsdienst den Masterstudiengang absolvieren, werden durch die jeweilige Schwerbehindertenvertretung ihrer entsendenden Behörden vertreten.

Schwerbehinderte Studierende außerhalb eines Aufstiegsverfahrens, die als sogenannte Selbstzahler am Masterstudiengang teilnehmen, können während ihres Masterstudiums nicht durch die Schwerbehindertenvertretungen ihrer Anstellungsbehörden vertreten werden, denn sie absolvieren ihr Studium außerhalb ihrer Dienstzeit. Zur Wahrnehmung der Belange der schwerbehinderten Selbstzahler im Masterstudiengang fungiert die Schwerbehindertenvertretung der Hochschule als Ansprechpartner. Die hiesige Schwerbehindertenvertretung unterstützt die schwerbehinderten Selbstzahler im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten. Zu den möglichen Unterstützungsleistungen gehören zum Beispiel Unterstützung bei der Umsetzung von Prüfungserleichterungen.


Kontakt und individuelle Beratung

Schwerbehindertenvertretung der HS Bund

Uta Kauer (Vertrauensperson)
Stephanie Ziwes (Stellvertretung)

Raum: 4.20
Telefon: +49 (0)228 99 629-6232
Fax: +49 (0)228 99 10629-9203
E-Mail: schwerbehindertenvertretung@hsbund.de